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In einem festlichen Gottesdienst wurden am 29. April 16 Mädchen und Jungen aus der Gemeinde eingesegnet. Der Gottesdienst stand unter dem Thema „Himmelsleiter - Da berühren sich Himmel und Erde“. Die Predigt handelte von den ungleichen Brüdern Jakob & Esau und dem erschlichenen Segen, der Jakob jedoch durch alle Lebenslagen hindurch begleitete. Diesen Segen bekamen die Jugendlichen im Gottesdienst zugesprochen und wurden daran erinnert: „Segen bleibt Segen. Egal was passiert. Gottes Zusage ,bei dir bleibe ich‘ wird niemand von euch nehmen.“

Gestaltet wurde der Gottesdienst von Dr. Markus Mehnert an der Orgel und dem Chor der Eltern mit Begleitung von Maximilian Branz, die für ihre Kinder das Lied „Das wünschen wir…“ sangen und den KonfirmandInnen nicht nur viele gute Wünsche, sondern auch einen Luftballon mit auf den Weg gaben.

Auch in diesem Jahr wurden wieder die Konfirmanden mit den meisten Unterschriften geehrt (von links nach rechts):

  • ·Platz 3: Dennis Schandelmaier (51 Unterschriften)
  • ·Platz 2: Dominik Gerwig (53 Unterschriften)

            („Eigentlich wollte ich ja den ersten Platz machen, aber dann kam mir irgendwie die Pubertät dazwischen.“)

  • ·Platz 1: Joshua Ries (60 Unterschriften)
  • ·Platz 3: Maximilian Göbel (51 Unterschriften)

 

(Bilder: Tobias Kromke, www.flashlight-tk.de)

Psalm 72

Dennoch bleibe ich stehts an dir; denn du hälst mich.

Du leitest mich nach deinem Rat.

Wenn ich nur dich habe,

so bist du doch, Gott, allezeit meines Herzens Trost und mein Teil.

Aber das ist meine Freude, dass ich mich zu Gott halte

Und meine Zuversicht setze auf Gott den Herrn.

Am 21. März fand der Seniorennachmittag zum Thema „Psalmen“ in unserer Gemeinde statt. Gemeinsam sangen wir bekannte Psalmvertonungen („Lobe den Herrn meine Seele“ oder „Du bist da, du bist da, bist am Anfang der Zeit“) und hörten einen kurzen Vortrag von Pfrin Kaiser über die Entstehung und den Aufbau der Psalmen. Im Anschluss bekamen immer 2-3 Personen einen Psalm mit besonderen Fragen ausgeteilt. Wir unterhielten uns über Stolpersteine und Engel im Leben und darüber, wann wir im Leben bewahrt wurden. Etwas schwieriger war die Aufgabe, einen Psalm zu kürzen, d.h. die Sätze oder Wörter weg zu streichen, die in unseren Ohren entweder nicht schön oder sinnlos waren. „Ich kann hier gar nichts wegstreichen!“ war wohl der meist gehörte Satz an diesem Nachmittag. Am Ende sind doch ein paar Psalmen im neuen Gewand entstanden. Der Nachmittag endete mit dem Segen und vielen Gedanken zum Thema „Psalmen“.

 

Wut … Angst … Verrat … am Ende steht das Kreuz - Kreuzewegwanderung am Karfreitag
Um den Weg Jesu ans Kreuz mit allen Facetten und allen Gefühlen nachempfinden zu können, gingen wir auch in diesem Jahr am Karfreitag wieder den Kreuzweg durch unsere Kirchengemeinde und feierten dort vier Andachten. Gestaltet wurden die Andachten von den KonfirmandInnen, die für jede Station ein Standbild erarbeitet hatten, Markus Mehnert an der Orgel und vom Kirchenvorstand. Zu den Gedanken und Assoziationen der Kirchenvorstandsmitglieder zu den einzelnen Elementen Wut, Angst, Verrat und Kreuz entwarf Pfrin Kaiser auch in diesem Jahr wieder Texte und Gedanken, die von biblischen Lesungen und Psalmen umrahmt wurden.
Den Kreuzweg zu gehen, ist jedes Jahr auf's Neue ein Erlebnis. Mit dem Kreuz voran wanderten wir bei strahlendem Sonnenschein, bei dem keine rechte Karfreitagsstimmung aufkommen konnte, von Friedewald über Lautenhausen und Hillartshausen nach Motzfeld. Im Anschluss an die letzte Andacht teilten wir im Saal Bock mitgebrachtes Essen und ließen den Weg noch einmal Revue passieren.

Fotos: Andrea Göbel   Nicole Kaiser   Julia Kaiser

Weltgebetstag Surinam

Unter dem Motto "Gottes Schöpfung ist sehr gut" feierte die Gemeinde am 2. März den diesjährigen Weltgebetstag. Die 8 Frauen und Mädchen der Vorbereitungsgruppe boten der Gemeinde die Gelegenheit, Surinam und seine Bevölkerung näher kennenzulernen. Surinam liegt im Nordosten Südamerikas - zwischen Guyana, Brasilien und Französisch-Guyana-und besteht zu 90% aus vollkommen unberührtem Regenwald, der jedoch stark gefährdet ist. Mit seinen rund 540.000 Einwohnern ist Surinam ein wahrer ethnischer, religiöser und kultureller Schmelztiegel. Das Gottesdienstteam schlüpfte in die Rolle verschiedener Frauen aus Surinam und brachte sowohl die Schönheiten als auch die Probleme - besonders von Frauen und Mädchen - aus Surinam näher. Begleitet wurde der Gottesdienst von Markus Mehnert am Klavier. Im Anschluss an den abwechslungsreichen Gottesdienst lud das Team alle BesucherInnen ins evangelische Gemeindehaus ein, wo sie mit schmackhafter Gemüsesuppe, Brotaufstrich und Kokoskuchen verwöhnt wurden.
Leider konnten in diesem Jahr nicht alle Interessierten wegen einer Buspanne am Weltgebetstag teilnehmen, aber wir hoffen, dass es nächstes Jahr wieder möglich ist, mit allen Dörfern gemeinsam zu feiern.

"Ein bunter Regenbogen ist über's Land gezogen."
Am 24. Februar erklang dieses Lied in der Kirche in Friedewald, um den Kinderbibeltag zum Thema "Arche Noah" einzuläuten. Nachdem Pfarrerin Kaiser die Geschichte von Noah, seiner Familie, der großen Flut und all den Tieren erzählt hatte, die Platz in der Arche gefunden hatten, ging es ins Gemeindehaus.
Dort verbrachten die Kinder einen intensiven Tag, wiederholten die Geschichte und bauten eine eigene Arche Noah aus Holz, indem sie die von Nicole Kaiser vorgesägten Archen bemalten, die Tiere aus Holz mit Schmirgelpapier bearbeiteten und anschließend aufklebten. Wunderschöne Archen sind an diesem Tag entstanden, die hoffentlich noch lange an den Kinderbibeltag erinnern werden

Nach der Sintflut hat Gott Noah versprochen, niemals wieder eine solche Flut über die Erde zu bringen. Als Zeichen für sein Versprechen schenkte er den Menschen den Regenbogen. Auch ein Regenbogen aus Wolle und Papier, der von den Kindern liebevoll zusammen gefädelt wurde, entstand an diesem Tag.

Um noch einmal die vielen Tiere zu verdeutlichen, die Noah mit in die Arche genommen hatte, bastelten die Kinder sich phantasievolle Masken und stellten damit in der Schlussandacht um 16:00 für die Eltern die Geschichte noch einmal dar.

In der letzten Strophe des Liedes heißt es übrigens: "Ein bunter Regenbogen ist übers Land gezogen, damit ihr's alle wisst, dass Gott uns nicht vergisst." Das wünschen wir allen Kindern, die den Kinderbibeltag erlebt haben und auch allen Eltern und Verwandten, die an der Schlussandacht teilgenommen haben: dass sie sich immer daran erinnern: Gott vergisst uns nicht.

 

   
© Ev. Kirchengemeinde am Dreienberg Friedewald