Gemeindenachmittag 5. Juli - Fahrt zur Mohnblüte +++ Neues Kirchturm-Echo ist in Arbeit +++ http://kirchengemeinde-friedewald.de +++

Unser neues Kirchturm-Echo ist fertig und bald auf dem Weg zu Ihnen.

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GoldeneKonfirmationMai2017

von links nach rechts: Klaus Hofmann, Udo Wolf (Kirchenvorstand), Werner Heusner, Jürgen Fischer, Norman Udally, Ingrid Kimmel geb. Schellhas, Doris Faulstich, Gertrud Deiseroth geb. Leckel, Irmtraud Herter geb. Heyer, Waltraud Zöll geb. Barth, Gisela Beck geb. Schaub, Annerose Scheer geb. Werner, Eduard Lepke, Waltraud Schlag geb. Leckel, Christel Pommerenke geb. Nachbar, Eveline Fuchs geb. Ries, Charlotte Ernst, Inge Scheer, geb. Mrugalla, Gretel Kleiner geb. Reinmüller
(Bild: Horst Deiseroth)

„Der ist wie ein Baum gepflanzt an Wasserbächen...“ (Psalm 1,3) - Goldene Konfirmation in Friedewald

18 JubelkonfirmandInnen und KlassenkameradInnen trafen sich am 6. Mai 2017 in der Kirche in Friedewald, um das Fest ihrer Goldenen Konfirmation zu feiern. Thema des Gottesdienstes war der Baum als Symbol für unser Leben. Während des Gottesdienstes dachten die BesucherInnen über die Wurzeln in ihrem Leben, den Stamm, der unser Leben trägt und die Früchte, die das Leben schon hervor gebracht hat, nach. Für den musikalischen Rahmen des Festgottesdienstes sorgte der Frauenchor Friedewald unter der Leitung von Tatjana Bauer und Irene Quant an der Orgel. Die Goldenen KonfirmandInnen bekamen noch einmal den Segen für ihren weiteren Lebensweg zugesprochen und einen Anhänger mit dem Baum des Lebens und farbenfrohen Früchten als Erinnerung an den Gottesdienst geschenkt.

Unsere Konfirmanden 2017/2018

Aus Friedewald:
Dominik Gerwig; Maximilian Göbel; Leon Heyer; Jonas Höll; Paskal Ristevski; Dennis Schandelmeier; Nele Schütrumpf.

Aus Motzfeld:
Selina Hilmes; Antonia Kny; Mirja Schneider; Marie Siegl; Bastian Strack; Sarah Bräunlich.

Aus Lautenhausen:
Kevin Beck; Joshua Ries; David Seybert.

Aus Hillartshausen:
Carlos Gocek.

Im Vorstellungsgottesdienst am 7. Mai wurden die während des Konfirmandenwochenendes erarbeiteten Dinge zusammen geführt und von den KonfirmandInnen zusammen mit ihren Konfirmationssprüchen vorgestellt. Den Gottesdienst gestalteten die Jugendlichen fast vollständig selbst und beeindruckten damit nicht nur die Familien und Freunde, sondern auch die BesucherInnen, die anlässlich des Kuppenrhöner Landmarktes gekommen waren.
Unser Leben ist manchmal wie das Leben in einer Kiste... Schule, Arbeit, Familie, Vergangenheit, Zukunft, wir sagen Sätze und Wörter, treffen uns mit Freunden, wir spielen, haben Spaß, sind genervt, mal farbenfroh und mal grau.
Und Gott hält all das in seiner Hand und lädt uns ein: „Komm raus aus deiner Kiste, von Zeit zu Zeit, gönn dir Momente, um mit mir zu reden, um dir klar zu machen: Du hast dein Leben nicht selbst in der Hand, sondern ich Gott, habe dich bei deinem Namen gerufen. Dein Leben mit allem, was schön ist und mit allem, was schwer ist, liegt in meiner Hand. Und was immer auch in deiner Lebenskiste Platz findet, ich werde immer mit dabei sein.“
(J. Kaiser)

Vom 25.-26. März konnte man in der Nabu-Scheune in Motzfeld tagsüber abwechselnd lautes Lachen, konzentriertes Vor-sich-Hin-Brüten, mitunter auch Augen-Rollen und nachts vor allem lautes Schnarchen vernehmen. Es war wieder einmal Zeit für das alljährliche Konfirmandenwochenende zur Vorbereitung des Vorstellungsgottesdienstes.
In diesem Jahr war das Thema „Mein Leben in einer Kiste“. Die KonfirmandInnen bekamen eine Obstkiste geschenkt, der sie zunächst einen frischen Anstrich verliehen („Ich habe meine Kiste rot-weiß angemalt, weil das die Eintracht-Farben sind.“). Anschließend stellten sie einen Gegenstand hinein, den sie aus ihrer Kindheit mitgebracht hatten. So fanden Fußbälle, Legosteine, Stofftiere und sogar die allerersten Schuhe einen Platz in der Kiste. Den Tag über füllte sich die Kiste mit vielen Dingen: die Konfis formten aus Ton ein Symbol für das, was ihnen heute wichtig ist, sie pflanzten eine Blumenzwiebel als Zeichen für all das, was im Leben nach der Konfirmation noch kommen wird, sie schrieben ihre Lieblingssprüche und – Sätze auf Zettel und klebten sie in die Kiste, posierten für ein Foto mit ihren Freunden, machten einen Handabdruck und zum Schluss kam das Wichtigste: ein selbstgebasteltes Kreuz aus zusammengesuchten Zweigen.
Die Nacht war wie immer spannend, denn wenn 15 Jugendliche + Betreuer zusammen auf einem Dachboden eingerollt in ihren Schlafsäcken versuchen zu schlafen, kann das sehr interessant klingen. Als es mitten in der Nacht ziemlich kalt wurde, musste ich auf die Suche nach der Person gehen, die in geistiger Umnachtung den Stecker der elektrischen Heizung herausgezogen hatte, um das smartphone aufzuladen.
Nicht gerade gut erholt, aber mit viel Material für den Vorstellungsgottesdienst im Gepäck kehrten die KonfirmandInnen am Sonntag wieder nach Hause zu ihren eigenen Betten und vor allem eigenen Steckdosen zurück. :-)
(J. Kaiser)

   
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