http://kirchengemeinde-friedewald.de +++ WICHTIG Kirchenvorstandswahl am 22.09.2019

„Hinter jedem klugen Mann steht eine noch klügere Frau… .“
Mit diesem Satz begann der Vortrag zum Thema „Frauen der Reformation“.  Am  4. November fand sich wieder eine Gruppe von Frauen im Gemeindehaus in Friedewald zusammen, um ein abwechslungsreiches und liebevoll zusammen gestelltes Frühstück zu genießen, miteinander zu reden, sich zu begegnen und einen Vortrag von Pfarrerin Julia Kaiser über drei besondere Frauen der Reformation zu hören: Katharina von Bora, Katharina Zell und Anna Zwingli. Auch wenn diese Frauen an verschiedenen Orten und an der Seite verschieden denkender Männer die Reformation erlebten, verbindet sie doch ihr Mut, ihr Durchhaltevermögen und ihr Glauben auf besondere Weise.

Ein besonderer Dank gilt an alle Helferinnen, die aufgebaut, dekoriert, gekocht und gebacken haben, um diesen schönen Vormittag zu gestalten.

„Um Gottes Willen! Wie siehst du denn aus?“
So begann der Dialog in der Kirche in Friedewald im Buß-und Bettagsgottesdienst.

Stellen Sie sich einen ganz normalen Sonntagvormittag in der Kirche vor: ein Mann und eine ältere Frau sitzen in der Kirche, denken darüber nach, wie viele Menschen wohl heute den Gottesdienst besuchen werden und dann erscheint plötzlich ein junger Mann, den man so ganz und gar nicht im Gottesdienst erwarten würde: Springerstiefel mit roten Schnürsenkeln, die Lederjacke voll bepackt mit Buttons, die Haare hängen ihm wild ins Gesicht…. „Um Gottes Willen! So etwas wie dich kann man doch nicht in ein Gotteshaus lassen! Guck dich doch mal an: Du siehst aus wie eine Litfaßsäule.“ Der Mann im Anzug gerät in Rage und beginnt, den jungen Mann zu beschimpfen und wirft ihm an Ende aus der Kirche. Denn so jemanden kann man ja „um Gottes Willen!“ nicht am Gottesdienst teilnehmen lassen. Aber was ist eigentlich Gottes Wille? Darüber macht sich die ältere Frau Gedanken, die den Mann im Anzug hinterher ins Gebet nimmt. „Wissen Sie eigentlich, wen Sie da gerade hinaus geworfen haben? Das war mein Nachbar. Er hat gestern seinen Freund beim Motorradunfall verloren. Er hat wahrscheinlich etwas Trost gesucht.“

Nachdenklich wurden die GottesdienstbesucherInnen nach der kurzen Szene, die Nikola Bursac für diesen Gottesdienst geschrieben hat, zurück gelassen. Was ist eigentlich Gottes Wille? Eines ist sicher: dass alle Menschen – egal wie sie aussehen, woher sie kommen, was sie denken – Gott finden können, wenn sie ihn suchen. Das ist ganz sicher Gottes Wille.

20171122 180543

20171122 180633

Lobe den HERRN, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat: der deinen Mund fröhlich macht und du wieder jung wirst wie ein Adler. (Psalm 103,2+5)

„Wie ist das eigentlich, wenn kleine Adler fliegen lernen? Und was hat das Ganze mit Gott zu tun?“ Mit diesen Fragen beschäftigten sich 30 Kinder und KonfirmandInnen am Kinderbibeltag im September in Lautenhausen.

Wie fühlt sich ein Adlerjunges, wenn es aus dem Ei schlüpft und dann langsam fliegen lernt? Diesem Gefühl versuchten wir, bei einer Phantasiereise auf die Spur zu kommen. Gemeinsam sangen wir das Lied „Lobe den Herren“ und lernten dabei die zweite Strophe: Lobe den Herren, der alles so herrlich regieret, der dich auf Adelers Fittichen sicher geführet, der dich erhält, wie es dir selber gefällt; hast du nicht dieses verspüret?

Im Laufe des Kinderbibeltages bastelten die Kinder Federn und gestalteten damit das Federkleid eines großen Adlers. Außerdem sägten sie selbst Federn aus, die sie anschließend als Kette mit nach Hause nehmen durften.

Dass Fliegen-Lernen nicht so einfach ist, stellten wir alle beim anschließenden Drachen-Basteln fest. Auch wenn zu wenig Wind ging, um die Drachen steigen zu lassen, hatten wir an diesem Tag sehr viel Spaß.

Der Familiengottesdienst am nächsten Morgen in Lautenhausen drehte sich um die Geschichte des Adlers, der als junger Adler von einem Mann gefangen und als Huhn groß gezogen wurde, bis eines Tages ein anderer Mann kam, ihm das Fliegen beibrachte und sagte: „Du bist kein Huhn. Du bist ein Adler. Also breite deine Schwingen aus und flieg.“ Diese Botschaft möchte uns auch Gott mitgeben: egal, was im Leben auch passiert, egal, was dir die Menschen sagen, du bist ein Kind Gottes. Also breite deine Schwingen aus und vertraue darauf, dass du bei Gott geborgen bist.

 

„Wofür sind Sie eigentlich dankbar?“ Mit dieser Frage beschäftigten sich ca. 140 GottesdienstbesucherInnen am Erntedankfest am 1. Oktober.

Die Konfirmanden, die den Gottesdienst mit gestalteten, beantworten sich die Frage zum Beispiel so: „Ich bin dankbar für die Menschen, die in Kläranlagen arbeiten, weil sie täglich unsere Hinterlassenschaften wegräumen und dafür sorgen, dass wir wieder sauberes Wasser haben.“

Sie lasen selbst geschriebene Texte über scheinbar selbstverständliche Dinge vor, für die sie dankbar sind. Damit es nicht nur beim Gefühl der Dankbarkeit bleibt, sondern man das „Danke“ auch weitergeben kann, bekam jeder Gottesdienstbesucher eine Danke-Schokolade zum Weiterverschenken.

Im Anschluss an den Gottesdienst fand ein gemütliches Beisammensein bei selbst gemachter Gemüsesuppe, Wackelpudding, Kaffee und Kuchen statt.

Vielen Dank an alle, die das schöne Erntedankfest durch ihr Helfen, Kochen, Schmücken und Da-Sein möglich gemacht haben und besonderer Dank gilt Familie Lippert, die ihre Scheune zur Verfügung gestellt hat.

 

Der Gemeindenachmittag fand am 4. Oktober 2017 in Hillartshausen zum Thema „Wein“ statt. Zu Beginn hielt Frau Kaiser eine Andacht über die Geschichte von Nabots Weinberg aus der Bibel. Anschließend beteten alle gemeinsam Psalm 104 und sangen das Lied „Kommt mit Gaben und Lobgesang“. Fließend ging es dann zum gemeinsamen Kaffeetrinken über. Währenddessen lasen Frau Weitz und Frau Hujo immer wieder Geschichten, Gedichte und Anekdoten zum Thema passend vor. Frau Kaiser machte dann mit einer Power-Point-Präsentation über Wein weiter. Dies beinhaltete Bilder, Zitate, die Bedeutung des Weins in Israel, biblische Weingeschichten und die Frage, ob Christen Wein konsumieren dürfen. Zur Abrundung des Themas fand noch eine kleine Weinprobe statt, welche von Frau Weitz eingeleitet wurde. Außerdem wurden Wein-Schlager gesungen.

Bevor die Seniorinnen dann nach Hause fuhren, gab es noch einen kreativen Teil.  Jede bekam ein Weinglas, welche die engagierte Praktikantin vorher vorbereitet hatte, zum Gestalten.

Danach beendete Frau Kaiser den Gemeindenachmittag mit einem Segen und die Teilnehmerinnen wurden von ihrem Bus abgeholt.

(Hannah Bick)

   
© Ev. Kirchengemeinde am Dreienberg Friedewald