http://kirchengemeinde-friedewald.de +++ Auch in diesem Jahr soll wieder der „Lebendige Adventskalender“ +++ in unserer Kirchengemeinde stattfinden. Sie möchten mitmachen? Sprechen Sie uns an.

„Wofür sind Sie eigentlich dankbar?“ Mit dieser Frage beschäftigten sich ca. 140 GottesdienstbesucherInnen am Erntedankfest am 1. Oktober.

Die Konfirmanden, die den Gottesdienst mit gestalteten, beantworten sich die Frage zum Beispiel so: „Ich bin dankbar für die Menschen, die in Kläranlagen arbeiten, weil sie täglich unsere Hinterlassenschaften wegräumen und dafür sorgen, dass wir wieder sauberes Wasser haben.“

Sie lasen selbst geschriebene Texte über scheinbar selbstverständliche Dinge vor, für die sie dankbar sind. Damit es nicht nur beim Gefühl der Dankbarkeit bleibt, sondern man das „Danke“ auch weitergeben kann, bekam jeder Gottesdienstbesucher eine Danke-Schokolade zum Weiterverschenken.

Im Anschluss an den Gottesdienst fand ein gemütliches Beisammensein bei selbst gemachter Gemüsesuppe, Wackelpudding, Kaffee und Kuchen statt.

Vielen Dank an alle, die das schöne Erntedankfest durch ihr Helfen, Kochen, Schmücken und Da-Sein möglich gemacht haben und besonderer Dank gilt Familie Lippert, die ihre Scheune zur Verfügung gestellt hat.

 

Der Gemeindenachmittag fand am 4. Oktober 2017 in Hillartshausen zum Thema „Wein“ statt. Zu Beginn hielt Frau Kaiser eine Andacht über die Geschichte von Nabots Weinberg aus der Bibel. Anschließend beteten alle gemeinsam Psalm 104 und sangen das Lied „Kommt mit Gaben und Lobgesang“. Fließend ging es dann zum gemeinsamen Kaffeetrinken über. Währenddessen lasen Frau Weitz und Frau Hujo immer wieder Geschichten, Gedichte und Anekdoten zum Thema passend vor. Frau Kaiser machte dann mit einer Power-Point-Präsentation über Wein weiter. Dies beinhaltete Bilder, Zitate, die Bedeutung des Weins in Israel, biblische Weingeschichten und die Frage, ob Christen Wein konsumieren dürfen. Zur Abrundung des Themas fand noch eine kleine Weinprobe statt, welche von Frau Weitz eingeleitet wurde. Außerdem wurden Wein-Schlager gesungen.

Bevor die Seniorinnen dann nach Hause fuhren, gab es noch einen kreativen Teil.  Jede bekam ein Weinglas, welche die engagierte Praktikantin vorher vorbereitet hatte, zum Gestalten.

Danach beendete Frau Kaiser den Gemeindenachmittag mit einem Segen und die Teilnehmerinnen wurden von ihrem Bus abgeholt.

(Hannah Bick)

Am Sonntag den 10. September – dem Hit-from-heaven-Sonntag – drehte sich in den Gottesdiensten in Friedewald und in Motzfeld alles um das Lied „Wenn sie tanzt“ von Max Giesinger.

Wann geht es mir so richtig gut? Wann bin ich wo anders und manchmal auch wer anders? Die Arbeitsgruppe, die den Gottesdienst vorbereitet hat (Kathy Hilbrig, Doris Rohrbach, Annika Siebert, Lenya Kaiser, Joshua Ries, Monika Niedling, Julia Kaiser), gab Impulse zum Nachdenken und auch zum Träumen und beim Tanz „Ich bin wie ich bin“ durften alle einmal „wo anders sein“. Die GottesdienstbesucherInnen hörten ein Interview mit Max Giesinger, der ihnen als Botschaft mit auf den Weg gab, sich nicht in eine Schablone pressen zu lassen und ihren Träumen zu folgen. Im Lied heißt es an einer Stelle „Sie setzt die Kopfhörer auf, macht die Musik ganz laut.“ Die Gottesdienstgruppe schloss daraus, dass man von Zeit zu Zeit Gott ganz laut aufdrehen muss, die Sorgen auf ihn werfen muss, um wieder frei zu sein und Zeit zum Träumen zu haben.

Am Ende des Gottesdienstes durfte sich jede/r als Erinnerung an den Gottesdienst ein Kärtchen mit einem Bibelvers und einen Träum-schön-Tee mitnehmen.

Am 9. Juli machten wir uns mit viel guter Laune im Gepäck auf den Weg nach Grandenborn, um die Mohnblüte zu bestaunen. Auch wenn die Natur uns einen Streich gespielt hat und die meisten Pflanzen schon ihre schönen rosafarbenen Blüten abgeworfen hatten, genossen wir doch einen wunderbaren Tag. Wir durften ein besonderes Mittagessen (zum Beispiel Mohnbandnudeln oder Mohnparfait) zu uns nehmen und bekamen eine Führung durch den seit 1921 bestehenden Familienbetrieb „Teichhof“ mit seiner umfangreichen Wurstkammer. Anschließend bestiegen wir die „Mohnschnecken“ und fuhren mit den Planwägen durch die Mohnfelder. Diejenigen unter uns, die noch gut zu Fuß waren, machten einen Rundgang durch die Felder. Zwei Naturparkführer fütterten uns mit interessanten Informationen zum Thema „Mohnanbau“. Wussten Sie, dass nur 600g Mohn pro Hektar gesät werden, aber man ca. 600kg pro Hektar pro Jahr ernten kann? Gestärkt von Kaffee und Mohnkuchen traten wir wieder die Heimreise nach Hause an und freuen uns bereits auf den nächsten Ausflug.

„Wir haben Gottes Spuren festgestellt“ – Kinderbibeltag bei der Sängerhütte

Am 10. Juni war es mal wieder so weit. Aber diesmal trafen wir uns nicht im Gemeindehaus, auch nicht in der Kirche oder in einem der Dorfgemeinschaftshäuser, sondern im Juni gab es ein besonderes Ereignis: der Kinderbibeltag fand zum ersten mal bei der Sängerhütte und im Wald statt.

Wieder trafen sich rund 30 Kinder, um den Tag gemeinsam zu einem Thema zu verbringen. Nach einer Begrüßungsrunde begannen wir, den Bollerwagen mit Picknick in den Wald zum Vierings-Denkmal zu ziehen. Nachdem alle Decken ausgebreitet und die Kinder mit Getränken versorgt waren, hörten wir die Geschichte vom sinkenden Petrus, der zu Jesus über das Wasser laufen wollte, was ihm am Anfang auch gelang. Wie Petrus über das Wasser laufen, konnten wir leider nicht, aber dafür probierten wir etwas Anderes aus: Alle, die dazu Lust hatten, veranstalteten einen kleinen Barfußspaziergang über den Waldboden. Den Kindern fiel auf, wie unterschiedlich sich der Boden anfühlt: einmal kühl und matschig, dann wieder warm und trocken, mal stachelig und voller Tannennadeln und dann wieder weich und „moosig“. Anschließend wurden alle mit einer Tüte ausgestattet und begaben sich auf die Suche nach möglichst vielen Materialien, die man vom Waldboden sammeln kann, um daraus anschließend etwas zu basteln. Während die einen sich damit beschäftigten, die schönsten Zapfen vom Boden aufzulesen oder die Insekten des Waldes zu betrachten, machten es sich ein paar andere Kinder zur Aufgabe, den halben Wald von Ästen zu befreien und diese dann möglichst sicher zurück zur Sängerhütte zu transportieren.

Dort angekommen bekamen die Kinder die Aufgabe, ihr eigenes Gesicht mithilfe der Materialien auf ein Stück Pappe zu kleben. Dabei kamen die schönsten Gesichter heraus, die die Eltern am Ende des Tages bewundern durften.

Zum Mittagessen durften sich alle über Würstchen und Brötchen und nachmittags auch über selbstgebackenen Kuchen freuen. Nach einer mit viel Spaß und Spannung verbrachten Mittagspausen erwartete uns die zweite Aufgabe. Denn so wie Jesus im Leben der Jünger seine Spuren hinterlassen hat, so hinterlässt er sie auch in unserem Leben: manchmal klar und deutlich, manchmal nur still und heimlich. Als Symbol für die unterschiedlichen Spuren Jesu in unserem Leben gestalteten die Kinder ein großes Betttuch mit verschiedensten Spuren, die sie aus Kartoffeldruck herstellten: so konnte man Stern- und Herzspuren, aber auch Hühner- und Wildschweinspuren veranstalten.

Der Tag endete mit einer gemeinsamen Andacht mit allen Eltern und Kindern an der Sängerhütte und wird uns sicherlich lange in Erinnerung bleiben.

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