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Die evangelische Kirchengemeinde am Dreienberg möchte mit Ihrer Hilfe dieses Jahr zum ersten Mal die Aktion „Lebendiger Adventskalender“ in die Großgemeinde Friedewald bringen.

Was ist ein „Lebendiger Adventskalender“?
Der „Lebendige Adventskalender“ will alle Menschen zusammenbringen – egal welchen Alters. Sie werden eingeladen, in der oft hektischen Adventszeit inne zu halten, gemeinsam Zeit zu verbringen, näher zusammen zu rücken.

An den Abenden vom 01.-23.12. erklärt sich immer ein Gemeindeglied (oder ein Verein) bereit, jeweils um 19:00 eine kleine Zusammenkunft von ca. 30 Minuten auszurichten. Im Fenster sieht man eine Zahl zwischen 1 und 24 – je nachdem an welchem Tag man an der Reihe ist. Das Fenster wird von jedem individuell dekoriert und beleuchtet.

Weder Kirchenmitgliedschaft noch andere soziale Beziehungen spielen bei der Teilnahme als GastberIn oder BesucherIn eine Rolle. Der „Lebendige Adventskalender“ ist für alle Gäste kostenfrei.
Und selbstverständlich sind auch diejenigen herzlich eingeladen, die selbst nicht GastgeberIn sind.

Den Advent besinnlich erleben...
Was passiert beim „Lebendigen Adventskalender“?
Jeder kann frei entscheiden, wie er diese 30 min. als Gastgeber gestalten möchte. In der Regel wird gemeinsam gesungen, vorgelesen, erzählt oder gebetet. Auch kleine Angebote für Kinder sind möglich. Im Anschluss daran können warme Getränke oder Kekse angeboten werden. Die Verköstigung soll dabei aber nicht im Vordergrund
stehen, sondern es soll darum gehen, gemeinsam eine schöne Zeit zu verbringen. Der Sinn von Advent und Weihnachten wird bei einem solchen Miteinander neu entdeckt.

Für Fragen und Anregungen steht Ihnen Pfarrerin Julia Kaiser gern zur Verfügung: 06674/266 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Eine Ideensammlung finden Sie auch unter www.lebendigeradventskalender.de

Sie wollen mitmachen?
Wenn Sie als Einzelne/r, als Familie, als Verein oder Einrichtung an einem Tag GastgeberIn sein möchten, dann melden Sie sich bei Annika Siebert (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder 06674/8352). Die vollständige Liste mit den Orten der GastgeberInnen wird Ende November in den Schaukästen aushängen und am 30. November auf der Titelseite des Mitteilungsblattes erscheinen.
Da der „Lebendige Adventskalender“ nur stattfinden kann, wenn alle Tage belegt sind, hoffen wir auf Ihre Mithilfe. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.

Annika Siebert & Julia Kaiser

Lobe den HERRN, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat: der deinen Mund fröhlich macht und du wieder jung wirst wie ein Adler. (Psalm 103,2+5)

„Wie ist das eigentlich, wenn kleine Adler fliegen lernen? Und was hat das Ganze mit Gott zu tun?“ Mit diesen Fragen beschäftigten sich 30 Kinder und KonfirmandInnen am Kinderbibeltag im September in Lautenhausen.

Wie fühlt sich ein Adlerjunges, wenn es aus dem Ei schlüpft und dann langsam fliegen lernt? Diesem Gefühl versuchten wir, bei einer Phantasiereise auf die Spur zu kommen. Gemeinsam sangen wir das Lied „Lobe den Herren“ und lernten dabei die zweite Strophe: Lobe den Herren, der alles so herrlich regieret, der dich auf Adelers Fittichen sicher geführet, der dich erhält, wie es dir selber gefällt; hast du nicht dieses verspüret?

Im Laufe des Kinderbibeltages bastelten die Kinder Federn und gestalteten damit das Federkleid eines großen Adlers. Außerdem sägten sie selbst Federn aus, die sie anschließend als Kette mit nach Hause nehmen durften.

Dass Fliegen-Lernen nicht so einfach ist, stellten wir alle beim anschließenden Drachen-Basteln fest. Auch wenn zu wenig Wind ging, um die Drachen steigen zu lassen, hatten wir an diesem Tag sehr viel Spaß.

Der Familiengottesdienst am nächsten Morgen in Lautenhausen drehte sich um die Geschichte des Adlers, der als junger Adler von einem Mann gefangen und als Huhn groß gezogen wurde, bis eines Tages ein anderer Mann kam, ihm das Fliegen beibrachte und sagte: „Du bist kein Huhn. Du bist ein Adler. Also breite deine Schwingen aus und flieg.“ Diese Botschaft möchte uns auch Gott mitgeben: egal, was im Leben auch passiert, egal, was dir die Menschen sagen, du bist ein Kind Gottes. Also breite deine Schwingen aus und vertraue darauf, dass du bei Gott geborgen bist.

 

„Wofür sind Sie eigentlich dankbar?“ Mit dieser Frage beschäftigten sich ca. 140 GottesdienstbesucherInnen am Erntedankfest am 1. Oktober.

Die Konfirmanden, die den Gottesdienst mit gestalteten, beantworten sich die Frage zum Beispiel so: „Ich bin dankbar für die Menschen, die in Kläranlagen arbeiten, weil sie täglich unsere Hinterlassenschaften wegräumen und dafür sorgen, dass wir wieder sauberes Wasser haben.“

Sie lasen selbst geschriebene Texte über scheinbar selbstverständliche Dinge vor, für die sie dankbar sind. Damit es nicht nur beim Gefühl der Dankbarkeit bleibt, sondern man das „Danke“ auch weitergeben kann, bekam jeder Gottesdienstbesucher eine Danke-Schokolade zum Weiterverschenken.

Im Anschluss an den Gottesdienst fand ein gemütliches Beisammensein bei selbst gemachter Gemüsesuppe, Wackelpudding, Kaffee und Kuchen statt.

Vielen Dank an alle, die das schöne Erntedankfest durch ihr Helfen, Kochen, Schmücken und Da-Sein möglich gemacht haben und besonderer Dank gilt Familie Lippert, die ihre Scheune zur Verfügung gestellt hat.

 

Der Gemeindenachmittag fand am 4. Oktober 2017 in Hillartshausen zum Thema „Wein“ statt. Zu Beginn hielt Frau Kaiser eine Andacht über die Geschichte von Nabots Weinberg aus der Bibel. Anschließend beteten alle gemeinsam Psalm 104 und sangen das Lied „Kommt mit Gaben und Lobgesang“. Fließend ging es dann zum gemeinsamen Kaffeetrinken über. Währenddessen lasen Frau Weitz und Frau Hujo immer wieder Geschichten, Gedichte und Anekdoten zum Thema passend vor. Frau Kaiser machte dann mit einer Power-Point-Präsentation über Wein weiter. Dies beinhaltete Bilder, Zitate, die Bedeutung des Weins in Israel, biblische Weingeschichten und die Frage, ob Christen Wein konsumieren dürfen. Zur Abrundung des Themas fand noch eine kleine Weinprobe statt, welche von Frau Weitz eingeleitet wurde. Außerdem wurden Wein-Schlager gesungen.

Bevor die Seniorinnen dann nach Hause fuhren, gab es noch einen kreativen Teil.  Jede bekam ein Weinglas, welche die engagierte Praktikantin vorher vorbereitet hatte, zum Gestalten.

Danach beendete Frau Kaiser den Gemeindenachmittag mit einem Segen und die Teilnehmerinnen wurden von ihrem Bus abgeholt.

(Hannah Bick)

Am Sonntag den 10. September – dem Hit-from-heaven-Sonntag – drehte sich in den Gottesdiensten in Friedewald und in Motzfeld alles um das Lied „Wenn sie tanzt“ von Max Giesinger.

Wann geht es mir so richtig gut? Wann bin ich wo anders und manchmal auch wer anders? Die Arbeitsgruppe, die den Gottesdienst vorbereitet hat (Kathy Hilbrig, Doris Rohrbach, Annika Siebert, Lenya Kaiser, Joshua Ries, Monika Niedling, Julia Kaiser), gab Impulse zum Nachdenken und auch zum Träumen und beim Tanz „Ich bin wie ich bin“ durften alle einmal „wo anders sein“. Die GottesdienstbesucherInnen hörten ein Interview mit Max Giesinger, der ihnen als Botschaft mit auf den Weg gab, sich nicht in eine Schablone pressen zu lassen und ihren Träumen zu folgen. Im Lied heißt es an einer Stelle „Sie setzt die Kopfhörer auf, macht die Musik ganz laut.“ Die Gottesdienstgruppe schloss daraus, dass man von Zeit zu Zeit Gott ganz laut aufdrehen muss, die Sorgen auf ihn werfen muss, um wieder frei zu sein und Zeit zum Träumen zu haben.

Am Ende des Gottesdienstes durfte sich jede/r als Erinnerung an den Gottesdienst ein Kärtchen mit einem Bibelvers und einen Träum-schön-Tee mitnehmen.

   
© Ev. Kirchengemeinde am Dreienberg Friedewald