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Am Sonntag den 10. September – dem Hit-from-heaven-Sonntag – drehte sich in den Gottesdiensten in Friedewald und in Motzfeld alles um das Lied „Wenn sie tanzt“ von Max Giesinger.

Wann geht es mir so richtig gut? Wann bin ich wo anders und manchmal auch wer anders? Die Arbeitsgruppe, die den Gottesdienst vorbereitet hat (Kathy Hilbrig, Doris Rohrbach, Annika Siebert, Lenya Kaiser, Joshua Ries, Monika Niedling, Julia Kaiser), gab Impulse zum Nachdenken und auch zum Träumen und beim Tanz „Ich bin wie ich bin“ durften alle einmal „wo anders sein“. Die GottesdienstbesucherInnen hörten ein Interview mit Max Giesinger, der ihnen als Botschaft mit auf den Weg gab, sich nicht in eine Schablone pressen zu lassen und ihren Träumen zu folgen. Im Lied heißt es an einer Stelle „Sie setzt die Kopfhörer auf, macht die Musik ganz laut.“ Die Gottesdienstgruppe schloss daraus, dass man von Zeit zu Zeit Gott ganz laut aufdrehen muss, die Sorgen auf ihn werfen muss, um wieder frei zu sein und Zeit zum Träumen zu haben.

Am Ende des Gottesdienstes durfte sich jede/r als Erinnerung an den Gottesdienst ein Kärtchen mit einem Bibelvers und einen Träum-schön-Tee mitnehmen.

Am 9. Juli machten wir uns mit viel guter Laune im Gepäck auf den Weg nach Grandenborn, um die Mohnblüte zu bestaunen. Auch wenn die Natur uns einen Streich gespielt hat und die meisten Pflanzen schon ihre schönen rosafarbenen Blüten abgeworfen hatten, genossen wir doch einen wunderbaren Tag. Wir durften ein besonderes Mittagessen (zum Beispiel Mohnbandnudeln oder Mohnparfait) zu uns nehmen und bekamen eine Führung durch den seit 1921 bestehenden Familienbetrieb „Teichhof“ mit seiner umfangreichen Wurstkammer. Anschließend bestiegen wir die „Mohnschnecken“ und fuhren mit den Planwägen durch die Mohnfelder. Diejenigen unter uns, die noch gut zu Fuß waren, machten einen Rundgang durch die Felder. Zwei Naturparkführer fütterten uns mit interessanten Informationen zum Thema „Mohnanbau“. Wussten Sie, dass nur 600g Mohn pro Hektar gesät werden, aber man ca. 600kg pro Hektar pro Jahr ernten kann? Gestärkt von Kaffee und Mohnkuchen traten wir wieder die Heimreise nach Hause an und freuen uns bereits auf den nächsten Ausflug.

„Wir haben Gottes Spuren festgestellt“ – Kinderbibeltag bei der Sängerhütte

Am 10. Juni war es mal wieder so weit. Aber diesmal trafen wir uns nicht im Gemeindehaus, auch nicht in der Kirche oder in einem der Dorfgemeinschaftshäuser, sondern im Juni gab es ein besonderes Ereignis: der Kinderbibeltag fand zum ersten mal bei der Sängerhütte und im Wald statt.

Wieder trafen sich rund 30 Kinder, um den Tag gemeinsam zu einem Thema zu verbringen. Nach einer Begrüßungsrunde begannen wir, den Bollerwagen mit Picknick in den Wald zum Vierings-Denkmal zu ziehen. Nachdem alle Decken ausgebreitet und die Kinder mit Getränken versorgt waren, hörten wir die Geschichte vom sinkenden Petrus, der zu Jesus über das Wasser laufen wollte, was ihm am Anfang auch gelang. Wie Petrus über das Wasser laufen, konnten wir leider nicht, aber dafür probierten wir etwas Anderes aus: Alle, die dazu Lust hatten, veranstalteten einen kleinen Barfußspaziergang über den Waldboden. Den Kindern fiel auf, wie unterschiedlich sich der Boden anfühlt: einmal kühl und matschig, dann wieder warm und trocken, mal stachelig und voller Tannennadeln und dann wieder weich und „moosig“. Anschließend wurden alle mit einer Tüte ausgestattet und begaben sich auf die Suche nach möglichst vielen Materialien, die man vom Waldboden sammeln kann, um daraus anschließend etwas zu basteln. Während die einen sich damit beschäftigten, die schönsten Zapfen vom Boden aufzulesen oder die Insekten des Waldes zu betrachten, machten es sich ein paar andere Kinder zur Aufgabe, den halben Wald von Ästen zu befreien und diese dann möglichst sicher zurück zur Sängerhütte zu transportieren.

Dort angekommen bekamen die Kinder die Aufgabe, ihr eigenes Gesicht mithilfe der Materialien auf ein Stück Pappe zu kleben. Dabei kamen die schönsten Gesichter heraus, die die Eltern am Ende des Tages bewundern durften.

Zum Mittagessen durften sich alle über Würstchen und Brötchen und nachmittags auch über selbstgebackenen Kuchen freuen. Nach einer mit viel Spaß und Spannung verbrachten Mittagspausen erwartete uns die zweite Aufgabe. Denn so wie Jesus im Leben der Jünger seine Spuren hinterlassen hat, so hinterlässt er sie auch in unserem Leben: manchmal klar und deutlich, manchmal nur still und heimlich. Als Symbol für die unterschiedlichen Spuren Jesu in unserem Leben gestalteten die Kinder ein großes Betttuch mit verschiedensten Spuren, die sie aus Kartoffeldruck herstellten: so konnte man Stern- und Herzspuren, aber auch Hühner- und Wildschweinspuren veranstalten.

Der Tag endete mit einer gemeinsamen Andacht mit allen Eltern und Kindern an der Sängerhütte und wird uns sicherlich lange in Erinnerung bleiben.

Von Zeit zu Zeit schickt uns Gott eine Flaschenpost - Diamantene Konfirmation in Friedewald

 

obere Reihe (von links nach rechts):
Berta Rehbein geb. Ries, Jörg Saam, Norbert Schmelz, Jürgen Lauer, Hans-Kurt Ringler, lrene Thiel geb. Bartholomäus, Gudrun Vollmer geb. Möller, Pfarin. Julia Kaiser, Edelgard Gombert geb. Döll, Peter Kühner

untere Reihe (von links nach rechts):
Heide Mötzing geb. Rüger, Gisela Taubert geb. Bätz, Leni Schüttler geb. Budesheim, Annelise Koppenhagen, Gisela Hopfeld geb. Steinbach, Erna Grebner geb. Ringler, lngrid Bovesek geb. Wingenfeld, lrene Mellen geb. Vogler

Das Fest der Diamantenen Konfirmation wurde am 18. Juni in der evangelischen Kirche in Friedewald gefeiert. In einem Festgottesdienst, der von Pfarrerin Julia Kaiser gestaltet wurde, erinnerten sich die Jubilare an ihre Einsegnung vor 60 Jahren. Thema des Gottesdienstes war „Von Zeit zu Zeit schickt uns Gott eine Flaschenpost.“ Die KonfirmandInnen erinnerten sich an die vielen Dinge, die sie während ihrer Konfirmandenzeit auswendig lernen mussten und die damals in ihre Köpfe wie in eine Flaschenpost gepackt wurden. Als Erinnerung an den Gottesdienst bekamen sie eine Flaschenpost geschenkt und ein Segenswort zugesprochen. Anschließend wurde der Ehrentag bei gemeinsamen Mittagessen und Kaffee und Kuchen gebührend gefeiert und dabei viele Erinnerungen ausgetauscht.

„Wann haben Sie zum letzten mal jemanden abgestempelt?“ Mit dieser Frage beschäftigten sich die Goldenen KonfirmandInnen aus dem ehemaligen Kirchspiel Motzfeld, Hillartshausen, Hilmes und Gethsemane am 11. Juni 2017. Während des Gottesdienstes bekamen die JubelkonfirmandInnen einen Stempel geschenkt und durften darüber philosophieren, was nun Pandabär, Palme oder Sonne mit ihrem bisherigen Leben und den Stempeln, die sie bereits aufgedrückt bekamen, zu tun haben könnten. Am Ende bekamen jedoch alle nicht nur einen Stempel, sondern auch eine Urkunde und den Segen für ihren weiteren Lebensweg geschenkt.

Musikalisch umrahmt wurde der Gottesdienst vom Gemischten Chor Motzfeld unter der Leitung von Margret Wolf.

 

(Bild: Helmut Heinz, Text: Julia Kaiser)

JubelkonfirmandInnen:

(von links nach rechts)

  1. Reihe:
    Helmut Pfromm, Christel Neusel geb. Kleinhans, Magarete Kiefer geb. Scholz, Ursel Heinz geb. Fielitz, Wilma Schott geb. Totzauer, Gisela Schneider geb. Möller, Gisela John geb. Deiseroth, Christa Fey geb. Höfer, Doris Hattenbach geb.Heller, Heidi Kolep geb. Glaser, Heidi Steinbach geb. Kiefer, Reinhard Budesheim, Pfrn. Julia Kaiser, Horst Strack
  1. Reihe:
    Karl-Heinz Strack, Norbert Köhler, Hildegard Oehls geb. Jäger, Christa Hinze geb. Deis, Reiner Klotzbach, Eckhard Pfannkuch, Helmut Strack, Werner Glöckner
  1. Reihe:
    Herbert Pfaff, Ingrid Pfeffer geb. Fielitz, Hannelore Manns geb. Schulz
   
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