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Am 14. Dezember fuhren gleich zwei Busse vollgeladen mit fröhlichen Gemeindegliedern von Friedewald nach Sargenzell, um sich die Krippenausstellung anzuschauen.

Dort wurden wir von Herrn Quell begrüßt, der seit Jahren im Verein der „Hünfelder Krippenfreunde“ aktiv ist und bekamen eine Einführung zu den 48 Krippen, die zur 14. Krippenausstellung in der Alten Kirche Sargenzell ausgestellt waren. Aussteller waren sowohl Krippensammler als auch Bildhauer.

Er erklärte uns, dass Krippendarstellungen seit jeher Ausdrucksmittel der Heilsgeschichte der Geburt Christi seien. Die Art der Darstellung sei immer bunt und vielfältig. So konnten bei der Ausstellung sowohl traditionelle Krippen – besonders bewundert wurde eine Wurzelkrippe, die mit Schwämmen aus dem Wald gestaltet war – als auch eine moderne Krippe, die dem Zweck der Gesellschaftskritik und Provokation dient, bewundert werden.

Neben einer Vielfalt von Krippendarstellungen wurde uns auch eine Sonderausstellung im Chorraum der Kirche mit dem Titel „Weihnachten bei Freunden" präsentiert. Die Sonderausstellung gab uns einen kleinen Einblick in die Krippentraditionen aus Hünfelds Partnerstädten (Landerneau/Bretagne, Proskau/Oberschlesien/Polen, Steinberg im Vogtland/Erzgebirge, Geisa/Thüringen und Neustadt an der Tafelfichte).

Den Nachmittag ließen wir bei Weihnachtsliedern, Leberkäse und Brötchen im Gemeindehaus in Friedewald ausklingen.

Zum Thema „Taufe - Gott geht meinen Weg mit mir“ verbrachten die KonfirmandInnen drei Tage Freizeit im Hans-Asmussen-Haus in Dalherda und beschäftigten sich mit den Fragen: Wer geht meinen Weg mit mir? Wie ist meine Gruppe? Wer ist mir wichtig? Und wo ist Gott bei alledem?
Um sich näher kennenzulernen, wurde gemeinsam gekocht, gespielt, gesungen und natürlich auch gewandert. Bei schönstem Septemberwetter liefen wir einen besonderen Weg durch die Rhön, der zunächst bergab führt, aber am Schluss eine berühmt-berüchtigte Steigung bereit hält. Die wohl schnellste Wandergruppe bisher wurde von zwei wegen Verletzung daheim Gebliebenen mit einer Wasserbombenschlacht begrüßt.
Einen besonderen und stillen Nachmittag verbrachten die Jugendlichen damit, ihren eigenen Lebensweg mit Mosaiksteinen, Fliesen und Farben auf Leinwand zu gestalten. Sie dachten dabei über den Weg nach, den sie in ihrem Leben bereits gegangen sind und gaben Gott und den Menschen, die ihnen wichtig sind, einen besonderen Platz auf ihrem Lebensweg-Bild. Die Bilder sind bis zur Konfirmation 2017 in der Kirche in Friedewald zu bewundern.
 
Spiel und Spaß waren abends angesagt, als alle durch den Garten flitzten, um versteckte Zettel zu finden und im Anschluss entweder knifflige Fragen wie z.B. „Wie heißt der Papst der evangelischen Kirche?“ zu beantworten (Eine Gruppe brauchte 3 Anläufe, um die Frage richtig zu beantworten J.) oder biblische Geschichten nachzuspielen.
Jeder Abend schloss mit einer Andacht in der Krypta, bei der die Jugendlichen Kerzen für die Menschen anzündeten, die ihnen wichtig sind.

Am 8. Oktober trafen sich wieder rund 30 Kinder in der Kirche in Lautenhausen, um gemeinsam den Kinderbibeltag zum Thema „Schöpfung“ zu verbringen. Den ganzen Tag lang beschäftigten wir uns mit den 7 Schöpfungstagen und gestalteten eine Station zu jedem Tag.
Tag 1: Gott erschafft das Licht und trennt es von der Dunkelheit. Tag und Nacht entstehen: Die Kinder spielten ein Partnerspiel mit verbundenen Augen, um nachzuempfinden, wie die Welt wohl ohne den Unterschied von Licht und Dunkelheit war.
Tag 2: Gott teilt Wasser und Erde und schafft den Himmel: Stellen Sie sich eine riesengroße Wanne voll mit Blumenerde und Wasser vor. Die Aufgabe der Kinder war, Wasser und Erde voneinander zu trennen. Die feuchte Erde brauchten sie im Anschluss, um Blumenzwiebeln in selbst gestaltete Blumentöpfe zu pflanzen. (Tag 3: Gott teilt die Wasser auf der Erde vom trockenen Grund und formt daraus Land und Meere. Das Land fängt an, Grünes hervor zubringen.)
Tag 4: Gott bringt Lichter am Gewölbe des Himmels an: die Sonne, den Mond und die Sterne: Zum vierten Schöpfungstag gestalteten die Kinder ein Mobile mit allen Lichter des Himmels.
Tag 5 und 6: Gott füllt das Meer mit Fischen und den Himmeln mit Vögeln. Dann schafft er die Tiere an Land und zum Schluss den Menschen: es entstand nicht nur eine Menge lustiger Tiere aus Ton zu diesen beiden Schöpfungstagen, sondern auch die Umrisse aller Kinder wurden ausgeschnitten und zusammen mit den vielen bunten Tieren auf eine riesige Weltkugel geklebt.
 Tag 7: Gott ruht sich aus und erklärt den Feiertag für heilig: Besonders viel Spaß machte uns allen die 7. Station, die wir mit Spielen und Waffel-Essen verbrachten. Der Kinderbibeltag endete wie immer mit einer gemeinsamen Andacht mit allen Eltern in der Kirche.

Am 10. September fand zum zweiten Mal in diesem Jahr das Frauenfrühstück statt; diesmal unter dem Motto: „Leben religiöse Menschen gesünder?“ Alexandra Eger-Römhild, die den meisten in der Gemeinde durch die Ortsjugendpflege bekannt ist, hielt einen Vortrag und beschäftigte sich darin vor allem mit der Frage der Resilienz: Wie kann Religion dazu beitragen, dass Menschen in Stress– und Extremsituationen ihres Lebens psychisch widerstandsfähiger werden? Die Gäste des Frauenfrühstücks wurden wie immer vom Team mit einem abwechslungsreichen Buffet verwöhnt, bei dem diesmal das Thema „gesund“ im Vordergrund stand. Eine Teilnehmerin fasste den Vormittag und die gewonnenen Erkenntnisse mit dem Satz zusammen: „Wenn das wirklich so ist, dass religiöse Menschen gesünder leben, dann bin ich dafür, dass die Krankenkasse so ein Stempelkärtchen für Gottesdienste einführt.“

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„Wenn es darum geht, wie voll die Kirchenbänke besetzt sind, dann kommt ein Konzert vom Gospelchor Raboldshausen direkt nach Heilig Abend“. So herzlich begrüßte eine fröhlich strahlende Pfarrerin Julia Kaiser Ihre Gemeinde zum Konzertbeginn in der voll besetzen Kirche in Friedewald.

Bunt, modern und vielfältig gestaltete sich das rund eineinhalbstündige Konzert der über 30 Sängerinnen und Sänger. Die Herbststimmung aufgreifend, präsentierten die Protagonisten entsprechend gekleidet Robbie Williams Pop-Ballade „Angels“ oder dem von Oliver Gies arrangierten „Parkplatzregen“ bis hin zum Gospelklassiker schlechthin: „O Happ Day“.
Viel Applaus bekam Helena Zimmer, die ihr solistisches Können beispielsweise bei „Steady My Trembolin Soul“ oder „Midnight Cry“, einer modernen Gospel-Ballade“, bewies.
Simone Fichtner und Andrea Zimmer moderierten im Wechsel und gaben kurze inhaltliche Lied-Rezessionen, die gerade bei den afrikanischen Vorträgen hilfreich waren, so dass der Zuhörer auch wusste, von was da eigentlich gesungen wurde.
Mit Liedern wie „Hit The Road Jack“ von Ray Charles oder der „Perfekten Welle“ von Juli im Arrangement von Oliver Gies heizte der Chor dem Auditorium bei herbstlichen Temperaturen ein. Auch große „Hollywood-Filmmusik“ hatte der Chor mit Adele´s „Skyfall“ als Zugabe im Gepäck und bedankte sich verbeugend für das tolle Konzert, welches getragen wurde durch eine stimmungsvolle Atmosphäre und ein wertschätzendes Auditorium.

Allen Helferinnen und Helfern sowie Besuchern an dieser Stelle unseren besonderen Dank.
(Montreal Smith)

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© Ev. Kirchengemeinde am Dreienberg Friedewald