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Goldene KonfirmandInnen (von links nach rechts, von oben nach unten:) Heinz-Jürgen Ries, Reiner Mähler, Wilfried Seidel, Manfred Köhler, Thomas Stockheim, Heinrich Deiseroth, Marion Horchler, Werner Weitz, Harald Ficke, Hans-Otto Werner, Helga Heiderich-Ratsch, Christel Gregor, Lieselotte Brod, Irene Korfei, Reinhold Strack, Gerhard Deiseroth, Ute Träger, Margarete Sirsch, Margot Schellhas, Edgar Heller
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Bild: W. Sirsch)

21 Jubilare trafen sich am 21. Mai 2016 in der Kirche in Friedewald, um ihre Goldene Konfirmation zu feiern. „Mensch ärgere dich nicht“ war das Thema des Gottesdienstes. Egal, wie wir die Figuren auf dem Spielfeld des Lebens bewegen, der Segen bleibt. Die Goldenen Konfirmanden/innen bekamen noch einmal den Segen für ihren weiterenLebensweg zugesprochen und durften als Erinnerung an die Predigt ein kleines Mensch-ärgere-dich-nicht-Spielfeld mit nach Hause nehmen.

Musikalisch wurde der Gottesdienst vom Frauenchor Friedewald unter der Leitung von Tatjana Bauer und Frau Quant an der Orgel begleitet.

Jesus ist auferstanden, wahrhaftig auferstanden! Halleluja - Gottesdienste an Ostern

Besonders früh am Ostermorgen versammelte sich die Gemeinde wieder ums Osterfeuer, um symbolisch das Kreuz Jesu zu verbrennen. "Der sanfte Anfang des Lichts" war Thema des Osternachtsgottesdienstes, den die Gemeinde nachfühlte, indem sie in die stockdunkle Kirche einzogen und nach und nach die Kerzen im Gottesdienst angezündet wurden. Bei Kerzenschein und meditativer Orgelmusik feierte die Ostergemeinde das Abendmahl.

Bunter und lebhafter ging es beim Familiengottesdienst zu. Die Kleinen und Großen lauschten der Geschichte vom Ei, das zum Osterei wurde. Der Kindergartenchor unter Leitung von Silke Baade und Simona Rhöse bereicherte den Gottesdienst mit drei Liedern und sang sogar eine Strophe auf Afrikanisch. Während des Gottesdienstes ertönte mehrfach der Osterruf "Jesus ist auferstanden, wahrhaftig auferstanden! Halleluja!", auf den "das Schönste" am Ostergottesdienst folge: das Aneinanderschlagen der bunten Ostereier.
Im Anschluss an den Gottesdienst stürmten alle Kinder nach draußen, um im Kirchgarten auf die Suche nach Osterüberraschungen zu gehen.

Vielen Dank sagen wir an:
- den Kindergartenchor, der uns auch in diesem Jahr wieder musikalisch unterstützt hat.
- unseren Organisten Markus Mehnert
- an Petra Schneider aus dem Kindergottesdienstteam, die sich auch in diesem Jahr wieder als Osterhase betätigt hat
- Ingrid Scheer und Ursula Deis, die 100 gefärbte Eier organisiert und gespendet haben
- an Jörg Milbrandt, der uns freundlicherweise die Bilder des Familiengottesdienstes zur Verfügung gestellt hat.

Bilder Jörg Milbrandt

Jesus ging vor seinem Tod einen besonderen Weg: den Kreuzweg. Um diesen nachzuempfinden, gingen wir auch in diesem Jahr wieder einen besonderen Kreuzweg in unserer Gemeinde und gedachten in vier verschiedenen Andachten in den vier Kirchen der Gemeinde an vier Menschen, denen Jesus auf seinem Leidensweg begegnet ist: Judas Iskariot, Pontius Pilatus, Simon von Kyrene, den Verbrechern am Kreuz.

Den Kreuzweg zu gehen, ist jedes Jahr auf's Neue ein Erlebnis. Mit dem Kreuz voran wanderten wir bei abwechselnd starken und schwachem Regen die Straße entlang, im Gepäck einen Liedzettel, der uns begleitete, viele Gespräche und viele Gedanken. Die letzte Etappe gingen wir schweigend.

Im Anschluss teilten wir im Saal Bock in Motzfeld mitgebrachtes Essen und ließen den Weg noch einmal Revue passieren.

8007 Kilometer trennen die Hauptstadt Santiago de Cube und Friedewald voneinander. Am 4. März kamen sich die Frauen aus beiden Ländern im Gottesdienst am Weltgebetstag jedoch nahe. Ein Team aus Frauen und Mädchen aus der Kirchengemeinde haben sich auf den Weg gemacht und den Gottesdienst vorbereitet, der einen Einblick in das Leben der Menschen auf Kuba ermöglichte. Anhand eines Dialoges und Bildern gab das Team Informationen über die Geschichte des Landes, seine Menschen und das alltägliche Leben in Kuba. Kuba ist ein Land im Wandel. Die Gottesdienstbesucher hörten nicht nur von der Gegenwart, der dort lebenden Frauen, sondern auch von der Vergangenheit, in der es schwer war, den christlichen Glauben auszuüben.

Das Lebensgefühl in Kuba drückt sich auch in den karibischen Rhythmen der Musik aus, die durch Markus Mehnert an der Orgel Einzug in die Kirche in Friedewald hielten.

Das Weltgebetstagsteam stellte sich als Kubanerinnen verschiedener Generationen vor, erzählten von ihrem Alltag, ihren Freuden und Sorgen, legten symbolisch eine Bibel, eine Kerze, ein Stück Zuckerrohr und einen Schellenkranz auf den Altar und luden die GottesdienstbesucherInnen dazu ein, sich mit dem landesüblichen „buenas noches“ zu begrüßen. Auf den in Kuba üblichen Kuss wollten die Friedewälder jedoch verzichten.

Im Anschluss an den bunten und abwechslungsreichen Gottesdienst lud das Team alle BesucherInnen ins evangelische Gemeindehaus ein, wo wir uns mit Eintopf, gebackener Banane und Kaffeelikör mit kubanischem Rum wärmten.

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Am 20. Februar war es wieder so weit: rund 25 Kinder trafen sich in Motzfeld in der Kirche zum Kinderbibeltag, der unter dem Motto „Jona im Fischbauch - oder: nichts kann mich trennen von Gottes Liebe“ statt fand. Nach einer Andacht in der Kirche gingen wir ins Dorfgemeinschaftshaus, um ein Gehämmer zu beginnen, das Motzfeld wahrscheinlich noch nie erlebt hat. Dank des Kinderbibeltages weiß ich auch, woher der Begriff „Hämatom“ kommt: Ein Hämatom bekommt man, wenn einem etwa 4jährige Kinder mit einem Hammer kräftig auf den Daumen hämmern. Ungefähr 2000 Nägel wurden an diesem Vormittag verbraucht und fanden eine neue Bestimmung als Regenmacher. Nachdem diese reichlich verziert wurden, dienten sie dazu, die passende Geräuschkulisse zur Jona-Geschichte zu erzeugen.

Nach reichlich Nudeln mit Tomatensauce übte eine Gruppe den Nachmittag über ein Schattentheater zum Propheten Jona ein, während sich die anderen Kinder mit Basteln und Backen zum Thema beschäftigten. Nicht nur die Regenmacher sind als kleine Kunstwerke aus dem Tag hervorgegangen, sondern auch die Fische. Um 16:00 durften alle Eltern, Großeltern und Freunde zuschauen und der Geschichte von Jona lauschen, der den Auftrag Gottes nicht erfüllen wollte. Erst als er drei Tage und drei Nächte im Bauch eines riesigen Fisches fest saß, erkannte er: „Vor Gott kann ich nicht fliehen. Er ist immer bei mir.“ Als Erinnerung an die Botschaft sangen die Kinder das Lied „Vom Anfang bis zum Ende hält Gott seine Hände über mir und über dir“ und bekamen am Schluss eine Kette mit Fischanhänger geschenkt.

   
© Ev. Kirchengemeinde am Dreienberg Friedewald