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„Das habe ich auch im Garten. Ich dachte es wäre Unkraut.“ „Ich hab‘s auch immer rausgerissen. Das ist ja interessant.“ Diese und noch viele andere überraschte Äußerungen konnte man am 13. Juli im Heil– und Kräutergarten am Eichhof in Bad Hersfeld hören, wohin wir als Gemeindenachmittag einen Ausflug unternahmen.

Nach einer Einführung über die Herkunft der Arznei- und Heilpflanzen, die Anbaugebiete und Vermarktung, wurden uns verschiedene Pflanzen gezeigt und uns von der vielseitigen Einsetzbarkeit erzählt. Ich habe an diesem Tag gelernt, dass die Pflanzen, von denen ich immer dachte, dass sie nur zur Zierde da sind, unter anderem auch als Arzneipflanzen oder Küchenkräuter dienen und sogar in der Kosmetik ihre Anwendung finden. Doch nicht nur Informationen galt es an diesem Nachmittag aufzunehmen, sondern wir durften die Pflanzen auch mit allen Sinnen wahrnehmen. Und so wurde geschnuppert, angeschaut und an interessant aussehenden Kräutern genascht.

Im Gemeindehaus in Friedewald ließen wir den informativen Nachmittag mit einem von Frau Weitz und Frau Hujo gerichteten Vesper ausklingen und genossen Kräuter mit Rohkost, Brot und Quark.

„David und Goliath, der Hirtenjunge und der Soldat, David ist jung und klein, doch lässt der Herr ihn nicht allein.“ Diese Zeilen klangen beim Kinderbibeltag am 18. Juni durch die Kirche und das Dorfgemeinschaftshaus in Hillartshausen. Rund 30 Kinder trafen sich und hörten die Geschichte von David gegen Goliath. Ausgerechnet der Kleinste und Schwächste von allen Soldaten gewann dank seiner genialen Steinschleuder gegen den Philisterkrieger Goliath.

Im Laufe des Tages zeigten die Kinder, dass man nicht besonders groß und stark sein muss, um auch knifflige Aufgaben zu erledigen. Bei einer Schnitzeljagd mit mehreren Stationen stellten sie ihre zahlreichen Talente beim Wasserbombentransport, Fühlkistenrätsel, Gedächtnisspiel und Schießen mit der Zwille unter Beweis. Am Nachmittag gingen einige Kinder in den Wald auf die Suche nach passenden Ästen, um sich selbst eine Schleuder zu bauen, während andere sich lieber eine aus Papier bastelten. Der Tag endete wie alle Kinderbibeltage mit einer Andacht in der Kirche.

Der 17. Gottesdienst „mobil ohne Auto“ wurde in diesem Jahr mit dem „kürzesten Gottesdienst aller Zeiten“ - er dauerte nämlich nur 20 Minuten—in Hillartshausen begangen. Wieder radelten oder wanderten zahlreiche GottesdienstbesucherInnen aus den verschiedenen Dörfern der Kirchengemeinde nach Hillartshausen zur Grillhütte, um dort den Gottesdienst zu feiern. Eine dicke Regenwolke verkürzte den Gottesdienst um die Hälfte, was die Pfarrerin allerdings nicht daran hinderte, auch allen Erwachsenen noch einmal die Geschichte von David gegen Goliath zu erzählen und mit den Kindern das Lied „Vom Anfang bis zum Ende“ zu singen. Im Anschluss an den Gottesdienst erfreuten sich die BesucherInnen an Steaks, Würstchen, Kaffee und einer großen Kuchenauswahl, sodass alle gestärkt den Heimweg antreten konnten. Der Dank gilt allen Helferinnen und Helfern, die trotz des Wetters tapfer gegrillt und Tische und Bänke gestellt haben und an Gisela Hahn, die der Gemeinde ein neues Kreuz für die Gottesdienste im Freien gestiftet hat.

Mit dem Wettbewerbsbeitrag: Europa – Heimat für Alle? - einem Dokumentarfilm über Vorurteile und das Ankommen in Deutschland - haben wir, das sind Lenya, Max, Julia, André, Rosy, Fabian, Justin und Alexandra, den 1. Preis, der mit 1000€ dotiert ist, gewonnen. Die Gruppe ging aus dem Konfi-Club Friedewald hervor.
Die Preisverleihung fand im Rahmen des Ev. Landesjugendforums am 18.06.16 in Bad Hersfeld statt. Es war ein schönes Projekt, und nun plagt uns die Frage, was wollen wir mit dem Preisgeld anfangen?

EuropaHeimatfuerAlle

(Alexandra Eger-Römhild)

Das Fest der Eisernen Konfirmation wurde kürzlich in der evangelischen Kirche Friedewald gefeiert. In einem Festgottesdienst, der von Pfarrerin Julia Niedling und Pfarrer i.R. Hannes Georg gestaltet wurde, erinnerten sich die 20 Frauen und Männer an ihre Einsegnung vor 65 Jahren. Für den musikalischen Rahmen des festlichen Gottesdienstes sorgte der Friedewälder Frauenchor mit ihrer Chorleiterin Tatjana Bauer. Nach einem gemeinsamen Mittagessen führte der Weg zum Friedewälder Friedhof, wo man im „Raum der Stille“ der bereits verstorbenen Mitkonfirmanden gedachte. Anschließend wurde dieser Ehrentag bei Kaffee und Kuchen gebührend gefeiert und es wurden viele Erinnerungen ausgetauscht.

goldenekoni2016

Von links nach rechts
Hintere Reihe: Erwin Makies – Willi Rüger – Heinrich Licht – Herbert Faulstich

2. Reihe:
Adolf Tobisch – Ewald Schimmelpfennig – Heiner Tanz – Karl-Heinz Feik

3. Reihe:
Pfarrerin Julia Niedling – Karin Nölker geb. Pfannkuch – Elisabeth Berger geb. Döring - Gertrud Weinert geb. Budesheim – Erika Gintaud geb. Kischkel – Bärbel Stumpe geb. Wicke – Pfarrer Hannes Georg

Vordere Reihe:
Irmgard Viering geb. Birkenfeld – Lina Vandenhirtz geb. Schäfer – Liselotte Wachler geb. Fischer – Henriette Kraft geb. Schütrumpf – Anneliese Gutberlet geb. Berger – Margit Meyer geb. Würl – Kristine Koch geb. Kuhnert

   
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