http://kirchengemeinde-friedewald.de +++ „Gemeinsam singen“ mit Julia Kaiser -> Nächster Termin: Donnerstag 15. August um 19:30 im Gemeindehaus

Jesus ging vor seinem Tod einen besonderen Weg: den Kreuzweg. Um diesen nachzuempfinden, gingen wir auch in diesem Jahr wieder einen besonderen Kreuzweg in unserer Gemeinde und gedachten in vier verschiedenen Andachten in den vier Kirchen der Gemeinde an vier Menschen, denen Jesus auf seinem Leidensweg begegnet ist: Judas Iskariot, Pontius Pilatus, Simon von Kyrene, den Verbrechern am Kreuz.

Den Kreuzweg zu gehen, ist jedes Jahr auf's Neue ein Erlebnis. Mit dem Kreuz voran wanderten wir bei abwechselnd starken und schwachem Regen die Straße entlang, im Gepäck einen Liedzettel, der uns begleitete, viele Gespräche und viele Gedanken. Die letzte Etappe gingen wir schweigend.

Im Anschluss teilten wir im Saal Bock in Motzfeld mitgebrachtes Essen und ließen den Weg noch einmal Revue passieren.

8007 Kilometer trennen die Hauptstadt Santiago de Cube und Friedewald voneinander. Am 4. März kamen sich die Frauen aus beiden Ländern im Gottesdienst am Weltgebetstag jedoch nahe. Ein Team aus Frauen und Mädchen aus der Kirchengemeinde haben sich auf den Weg gemacht und den Gottesdienst vorbereitet, der einen Einblick in das Leben der Menschen auf Kuba ermöglichte. Anhand eines Dialoges und Bildern gab das Team Informationen über die Geschichte des Landes, seine Menschen und das alltägliche Leben in Kuba. Kuba ist ein Land im Wandel. Die Gottesdienstbesucher hörten nicht nur von der Gegenwart, der dort lebenden Frauen, sondern auch von der Vergangenheit, in der es schwer war, den christlichen Glauben auszuüben.

Das Lebensgefühl in Kuba drückt sich auch in den karibischen Rhythmen der Musik aus, die durch Markus Mehnert an der Orgel Einzug in die Kirche in Friedewald hielten.

Das Weltgebetstagsteam stellte sich als Kubanerinnen verschiedener Generationen vor, erzählten von ihrem Alltag, ihren Freuden und Sorgen, legten symbolisch eine Bibel, eine Kerze, ein Stück Zuckerrohr und einen Schellenkranz auf den Altar und luden die GottesdienstbesucherInnen dazu ein, sich mit dem landesüblichen „buenas noches“ zu begrüßen. Auf den in Kuba üblichen Kuss wollten die Friedewälder jedoch verzichten.

Im Anschluss an den bunten und abwechslungsreichen Gottesdienst lud das Team alle BesucherInnen ins evangelische Gemeindehaus ein, wo wir uns mit Eintopf, gebackener Banane und Kaffeelikör mit kubanischem Rum wärmten.

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Am 20. Februar war es wieder so weit: rund 25 Kinder trafen sich in Motzfeld in der Kirche zum Kinderbibeltag, der unter dem Motto „Jona im Fischbauch - oder: nichts kann mich trennen von Gottes Liebe“ statt fand. Nach einer Andacht in der Kirche gingen wir ins Dorfgemeinschaftshaus, um ein Gehämmer zu beginnen, das Motzfeld wahrscheinlich noch nie erlebt hat. Dank des Kinderbibeltages weiß ich auch, woher der Begriff „Hämatom“ kommt: Ein Hämatom bekommt man, wenn einem etwa 4jährige Kinder mit einem Hammer kräftig auf den Daumen hämmern. Ungefähr 2000 Nägel wurden an diesem Vormittag verbraucht und fanden eine neue Bestimmung als Regenmacher. Nachdem diese reichlich verziert wurden, dienten sie dazu, die passende Geräuschkulisse zur Jona-Geschichte zu erzeugen.

Nach reichlich Nudeln mit Tomatensauce übte eine Gruppe den Nachmittag über ein Schattentheater zum Propheten Jona ein, während sich die anderen Kinder mit Basteln und Backen zum Thema beschäftigten. Nicht nur die Regenmacher sind als kleine Kunstwerke aus dem Tag hervorgegangen, sondern auch die Fische. Um 16:00 durften alle Eltern, Großeltern und Freunde zuschauen und der Geschichte von Jona lauschen, der den Auftrag Gottes nicht erfüllen wollte. Erst als er drei Tage und drei Nächte im Bauch eines riesigen Fisches fest saß, erkannte er: „Vor Gott kann ich nicht fliehen. Er ist immer bei mir.“ Als Erinnerung an die Botschaft sangen die Kinder das Lied „Vom Anfang bis zum Ende hält Gott seine Hände über mir und über dir“ und bekamen am Schluss eine Kette mit Fischanhänger geschenkt.

Unter diesem Motto trafen sich am Valentinstag die eingeladenen Brautpaare der vergangenen 2 Jahre, um noch einmal an den besonderen Moment zu denken, als sie den Segen für ihre gemeinsame Lebensreise erhielten.
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Die bekannten Worte aus dem 1. Korintherbrief (,,Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; aber die Liebe ist die größte unter ihnen." 1. Kor 13,13) kamen noch einmal zum Klingen und Pfarrerin Niedling verknüpfte sie mit einer weltweit bekannten Künstlerinitative namens dispatchwork, bei der es darum geht, beschädigte Bauwerke mit bunten Legosteinen zu reparieren. Sie stellte die These aus, dass jeder Mensch - so wie jedes Bauwerk auch - einen Schaden habe und von der Liebe Gottes repariert werden müsse.

Im Anschluss an die Predigten entzündeten die Brautpaare als Erinnerung an ihre Trauung eine Kerze an der Osterkerze und gedachten dem Tag ihrer Trauung.
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Falls Sie also in Friedewald in Zukunft eine Person sehen, die ein beschädigtes Gebäude, eine Fassade oder einen Gehweg mit bunten Steinen auffüllt und repariert, dann ist sie höchstwahrscheinlich am Valentinstag im Gottesdienst gewesen.

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Das nächste Bild bekam ich ein paar Tage nach dem Gottesdienst von K.Hilbrig aus Friedewald geschickt. Inspiriert von der Idee hat sie ihr Grundstück verschönert. Wer weiß, wie viele dem Beispiel noch folgen werden...

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Winterkirche 2016:

Friedewald: Vom Januar bis März 2016 im Gemeindehaus/Am 28.02.2016 findet der Gottesdienst in der ev. Kirche Friedewald statt

Motzfeld:
Vom Januar bis einschließlich März 2016 im Dorfgemeinschaftshaus/Am 06. März 2016 findet der Gottesdienst in der Ev. Kirche Motzfeld statt.


Lautenhausen und Hillartshausen
finden die Gottesdienste in der Kirche statt.

   
© Ev. Kirchengemeinde am Dreienberg Friedewald