JuliNiedling2

„Ich bin dann mal angekommen…“

Woran merkt man als Pfarrerin, dass man in der Gemeinde angekommen ist? Ganz einfach: es fragt mich keiner mehr: „Und? Haben Sie sich schon eingelebt?“ Mittlerweile ist es selbstverständlich, dass ich gern hier bin.

Woran merkt man als Pfarrerin, dass man in Friedewald angekommen ist? Ganz einfach: man weiß, dass es draußen glatt sein kann und dass man auf jeden Fall im Oktober die Winterreifen aufgezogen haben muss, man weiß, wo man hingehen muss, wenn die Leute von „Prenze“ sprechen und das Wichtigste: man weiß, dass die Friedewälder friedlich sind, wenn man sie nicht ärgert, die Motzfelder eigentlich sehr wenig motzen, die Glocken der Lautenhäuser Kirche sehr laut sind und die Hillartshäuser…. (bis heute ist mir nichts dazu eingefallen).

Seit dem 1. November 2013 bin ich Pfarrerin in der Kirchengemeinde am Dreienberg Friedewald. Was gibt es über mich zu erzählen?

Ich bin in Gersfeld (Rhön) aufgewachsen, habe die Gesamtschule dort besucht und in Fulda mein Abitur gemacht. Danach habe ich ein Freiwilliges Soziales Jahr in Frankreich in einer Arche-Gemeinschaft verbracht und dort mit geistig behinderten Erwachsenen zusammen gelebt und gearbeitet. Anschließend habe ich in Göttingen und Halle (Saale) 12 Semester Theologie studiert und im Sommer 2011 mein 1. Theologisches Examen abgelegt. Nach dem Studium begann die Vikariatszeit, die ich in den Gemeinden Raboldshausen und Mühlbach und im Predigerseminar Hofgeismar verbracht habe. Dort habe ich versucht, all die Dinge zu lernen, die man als Pfarrerin braucht, bis ich am 02.09.2013 mein 2. Theologisches Examen abgelegt habe.

Am 16. Oktober 2016 wurde ich zur Pfarrerin ordiniert und bin dann mal angekommen. Ich freue mich auf die Zukunft und über alles, was sich in der Gemeinde bewegt und wächst.


Ihre Pfarrerin Julia Kaiser   (geb.Niedling)

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"Einstein"

 

 

   
© Ev. Kirchengemeinde am Dreienberg Friedewald