„Alle müssen mitmachen!“, hatte der Pfarrer gesagt. Alle Konfirmaninnen und Konfirmanden zum Fußballturnier am 20. August in Niederaula. Aber das hieß auch, daß auch die spielen mußten, die mit Fußball bisher gar nichts am Hut hatten. – Und wie soll man da gewinnen? Also wurde eine Woche vorher schon mal geübt. Und der Pfarrer war beeindruckt, wie viel Einsatz und auch Spaß auf den Platz kam. Genau das setzte sich eine Woche später fort. Eine hoch motivierte Truppe fuhr nach Niederaula– auch wenn drei der Besten verletzungsbedingt fehlten. Aber am Ende stand eine beeindruckende Leistung – obwohl andere das Turnier gewannen. Und es wurde klar, worum es vor allem gegangen war: Aus fußballspielenden Konfirmanden war eine Mannschaft geworden. Eine(r) lief und kämpfte für den anderen. Alle benahmen sich vorbildlich fair – und den Spaß konnte man so manch erschöpftem Gesicht ansehen. Eine starke Truppe auf dem Weg zur Konfirmation (mitsamt den am 20.8. Verletzten)! Alles Gute und viel Spaß dabei!

Christoph Rode, Pfr..

Vom 04. September bis zum 06.September machte die diesjährige Konfirmandengruppe und ihre Pfarrerin Julia Kaiser, sowohl als auch 3 Begleiter einen dreitägigen Ausflug in die Rhön in ein Dorf namens Dalherda.

Die kleine Reise begann am Mittwoch dem 04.September um 10.35 Uhr, wo sich alle an der Sparkasse in Friedewald trafen und auf den Bus warteten. Wir fuhren mit dem Bus nach Hersfeld an den Bahnhof, um da in den Zug nach Fulda zu steigen. Als wir in Fulda ankamen, hatten wir Zeit bis der Bus kam, deswegen durften wir noch in Kleingruppen was dort machen. Anschließend trafen wir uns alle beim Busbahnhof, wo wir auf unseren Bus nach Dalherda warteten. Als der dann eintraf, stiegen wir ein und fuhren knapp 50 Minuten. Bei unserer Ankunft in Dalherda, liefen wir 2 Minuten zu unserer Unterkunft, wo wir sehr herzlich von Frau Kaisers Mutter begrüßt wurden. Nach der Begrüßung wurde uns mitgeteilt, wo sich unsere Zimmer befinden. Dann hatten wir alle schon mal 15 Minuten Zeit für das Beziehen unserer Betten. Danach bekamen wir Mittagessen. Nach dem Essen hatten wir noch mal Freizeit um alles zu erkunden und alles auszupacken.  Später trafen wir uns im Gemeinschaftsraum und spielten ein Kennenlernspiel und uns wurde gesagt, dass unser Thema der Fahrt die 10 Gebote sind, darauf hin haben wir eine Aufgabe bekommen. Wir sollten uns einen Partner suchen und ein Gebot ziehen. Jede Gruppe hatte ein Gebot was sie so gut wie möglich erklären sollten und auf der Rückseite stand noch eine Aufgabe. Nach einer gewissen Zeit stellte jede Gruppe ihr Gebot vor.  Am Abend traf sich die Kochgruppe und machte das Abendessen während die anderen Freizeit hatten. Nach dem leckeren Abendessen haben wir noch mal ein paar Spiele gespielt und danach hatten wir bis 22 Uhr Freizeit. Dann trafen wir uns alle zur Andacht und sagten uns Gute Nacht. Am nächsten Morgen gab es Frühstück, das eine andere Kochgruppe machte. Danach bekam jeder eine große Aufgabe. Wir sollten ein Holzbrett  gestalten zum Thema Gebote und Regeln. Jeder war kreativ und hat tolle Bretter gezaubert. Nebenbei hat Frau Kaisers Mutter für uns alle Essen gemacht, was sehr lecker war. Nach knapp 6 Stunden trafen wir uns alle wieder und jeder stellte sein Brett und Gebot vor. Nach den tollen Vorstellungen der Bretter sollte jeder einen Text  dazu schreiben, den wir am Sonntag in der Kirche vorlesen sollen. Danach hatten wir Freizeit bis zum Abendessen. Als wir mit dem Essen fertig waren, hatten wir ein wenig Freizeit, bis wir uns wieder trafen um in 3 Gruppen ein tolles Spiel mit Preisen zu spielen. Es war ein schönes Spiel bei dem man viel Spaß hatte und gleichzeitig was gelernt hatte. Nach dem Spiel hatten wir Freizeit bis zur unserer Andacht um 22 Uhr. Dann ging jeder auf sein Zimmer und alle sagten sich Gute Nacht. Am letzten Morgen frühstückten wir alle. Später packten wir unsere Sachen und  räumten alle gemeinsam auf. Als wir fertig waren fuhren wir zu einem kleinen Bahnhof und warteten auf den Zug in Richtung Fulda. Als wir dort eintrafen, nahmen wir den Zug nach Hersfeld. Dort wurden wir alle am Bahnhof abgeholt, da wir leider ein wenig zu spät für den Bus waren.

Es war eine tolle, lehrreiche, kreative, entspannte und schöne Fahrt.

(Angelina Gerwig)

Bei extrem winterlichen Temperaturen verbrachten insgesamt knapp 60 KonfirmandInnen aus Schenklengsfeld, Hohenroda und Friedewald eine gemeinsame Konfirmandenfreizeit vom 26.-28. Februar in Brotterode.

Die Friedewälder KonfirmandInnen bereiteten während der Freizeit ihren Vorstellungsgottesdienst vor und beschäftigten sich im gemeinsamen Bibel- und Psalmlesen mit der Geschichte des brennenden Dornbusches. Anschließend gestalteten sie einen ganz individuellen Dornbusch mit Elementen aus dem eigenen Leben.

Gott offenbarte sich Mose damals mit seinem Namen Jahwe, was so viel wie "Ich bin, der ich bin" oder "Ich werde sein, der ich sein werde" bedeutet. Die KonfirmandInnen stellten sich unter anderem die Frage: "Woher kommt eigentlich mein Name? Wer hat ihn mir gegeben und was bedeutet er?"

Zwischen den einzelnen Arbeitseinheiten gab es viel Raum, Zeit mit den anderen KonfirmandInnen zu verbringen, sich im Schwimmbad und bei gemeinsamen abendlichen Spielen und dem Mixen von alkoholfreien Cocktails zu vergnügen.

Auf jeden Fall lohnt es sich, den Vorstellungsgottesdienst der KonfirmandInnen am 22. April um 10:00 in der Kirche in Friedewald zu besuchen, um mehr über die Gedanken, Vorstellungen und selbst gewählten Konfirmationssprüche zu erfahren.

 

In einem festlichen Gottesdienst wurden am 29. April 16 Mädchen und Jungen aus der Gemeinde eingesegnet. Der Gottesdienst stand unter dem Thema „Himmelsleiter - Da berühren sich Himmel und Erde“. Die Predigt handelte von den ungleichen Brüdern Jakob & Esau und dem erschlichenen Segen, der Jakob jedoch durch alle Lebenslagen hindurch begleitete. Diesen Segen bekamen die Jugendlichen im Gottesdienst zugesprochen und wurden daran erinnert: „Segen bleibt Segen. Egal was passiert. Gottes Zusage ,bei dir bleibe ich‘ wird niemand von euch nehmen.“

Gestaltet wurde der Gottesdienst von Dr. Markus Mehnert an der Orgel und dem Chor der Eltern mit Begleitung von Maximilian Branz, die für ihre Kinder das Lied „Das wünschen wir…“ sangen und den KonfirmandInnen nicht nur viele gute Wünsche, sondern auch einen Luftballon mit auf den Weg gaben.

Auch in diesem Jahr wurden wieder die Konfirmanden mit den meisten Unterschriften geehrt (von links nach rechts):

  • ·Platz 3: Dennis Schandelmaier (51 Unterschriften)
  • ·Platz 2: Dominik Gerwig (53 Unterschriften)

            („Eigentlich wollte ich ja den ersten Platz machen, aber dann kam mir irgendwie die Pubertät dazwischen.“)

  • ·Platz 1: Joshua Ries (60 Unterschriften)
  • ·Platz 3: Maximilian Göbel (51 Unterschriften)

 

(Bilder: Tobias Kromke, www.flashlight-tk.de)

Im Vorstellungsgottesdienst am 7. Mai wurden die während des Konfirmandenwochenendes erarbeiteten Dinge zusammen geführt und von den KonfirmandInnen zusammen mit ihren Konfirmationssprüchen vorgestellt. Den Gottesdienst gestalteten die Jugendlichen fast vollständig selbst und beeindruckten damit nicht nur die Familien und Freunde, sondern auch die BesucherInnen, die anlässlich des Kuppenrhöner Landmarktes gekommen waren.
Unser Leben ist manchmal wie das Leben in einer Kiste... Schule, Arbeit, Familie, Vergangenheit, Zukunft, wir sagen Sätze und Wörter, treffen uns mit Freunden, wir spielen, haben Spaß, sind genervt, mal farbenfroh und mal grau.
Und Gott hält all das in seiner Hand und lädt uns ein: „Komm raus aus deiner Kiste, von Zeit zu Zeit, gönn dir Momente, um mit mir zu reden, um dir klar zu machen: Du hast dein Leben nicht selbst in der Hand, sondern ich Gott, habe dich bei deinem Namen gerufen. Dein Leben mit allem, was schön ist und mit allem, was schwer ist, liegt in meiner Hand. Und was immer auch in deiner Lebenskiste Platz findet, ich werde immer mit dabei sein.“
(J. Kaiser)

   
© Ev. Kirchengemeinde am Dreienberg Friedewald