altare

Am 8. Mai feierten die KonfirmandInnen 2021/2022 ihren Vorstellungsgottesdienst und präsentierten die „Perlen des Glaubens“. Die Perlen des Glaubens sind ein Gebetsarmband aus Schweden, das von einem Bischof erfunden wurde. Ursprünglich wollte er ein Buch über den Glauben schreiben, entdeckte dann aber, dass es viel einfacher und anschaulicher ist, zu jeder Glaubensfrage eine Perle an einem Armband zu haben, die einen über Gott und das eigene Leben nachdenken lässt.

Nicht nur die Themen des Konfi-Nachmittages wurden im Gottesdienst präsentiert, sondern auch die gesammelten Ergebnisse des Jahres kamen im Gottesdienst zur Sprache. Die Jugendlichen erzählten von ihrer Erfahrung, 20 Minuten lang zu schweigen in Verbindung mit der „Wüstenperle“, schrieben über ihre Vorstellung vom Leben nach dem Tod in Verbindung mit der „Perle der Nacht“, beschrieben ihre Träume, Wünsche und Vorstellungen für das Leben anhand der „Ich-Perle“ und wie wir für diese Welt ein Segen werden können mithilfe der „Tauf-Perle“.

Viele tiefgründige Gedanken und Gedichte, über die es sich nachzudenken lohnt, sind in dieser Zeit entstanden und wurden im Gottesdienst vorgetragen.

Ich-Perle

Seele

Unsichtbar, immer da

Wesen meines Wesens

„Ich“ das ist unsagbar

Identität

(Lara Sell)

 

Perle der Nacht

Unglück

Schlechte Laune

Schlimme Dinge passieren

Kein Glück auf Zeit

negativ

(Pia Armbrust)

 

Seele

nicht sichtbar

wenn man stirbt

verlässt sie den Körper

Himmel

(Nikolai Fischer)

Ich wünsche den KonfirmandInnen für ihr Leben, dass das Perlenarmband des Glaubens eines Tages wieder in einem Sammelsurium an Dingen auftauchen möge, dass sie es anziehen, die Perlen berühren und daran denken, wie Gott sie im Leben auf oft unsichtbare Weise begleitet.

(Julia Kaiser)

 

Konfis Perlen des Glaubens 3 MarieGöbel

Bild: Marie Göbel